Absprungrate senken: Wieso Ihre Besucher nicht bleiben und 14 effektive Gegenmaßnahmen

So kriegen Sie Ihre hohe Absprungrate wieder in den Griff

22.05.2017

Viele Websites haben das Problem, dass sie zwar viel Traffic bekommen, doch die meisten Besucher direkt wieder verschwinden, ohne sich weiter umzusehen. Wir erklären, welche Gründe zu einer hohen Bounce Rate führen, was es bei der Analyse zu beachten gilt und wie Sie die Absprungrate erfolgreich senken können.

Doch wir beginnen einmal ganz von vorne.

 

Was ist die Absprungrate?

Die Absprungrate kommt vom englischen Begriff „Bounce Rate“. Sie beschreibt den prozentualen Anteil aller Besucher, die auf eine Website kommen und sie unmittelbar wieder verlassen, ohne eine weitere Unterseite der Domain aufgerufen zu haben.

Nehmen wir beispielsweise an, dass die Absprungrate Ihrer Website 60 % beträgt. Das würde bedeuten, dass 6 von 10 aller Besucher, die auf Ihre Domain gelangen, keine zweite Unterseite aufrufen, bevor sie Ihre Website wieder verlassen.

 

Absprungrate oder Ausstiegsrate?

Absprungrate und Ausstiegsrate werden oft fälschlicherweise als Synonyme verwendet. Die Ausstiegsrate oder „Exit Rate“ beschreibt allerdings, wie häufig eine bestimmte Seite die Letzte einer Sitzung war, bevor der Besucher die Domain wieder verlassen hat. Völlig unabhängig davon ob und wie viele Unterseiten davor besucht wurden.

 

Zur Berechnung der Absprungrate gibt es eine ganz einfache Formel:

(Sitzungen mit nur einem Seitenaufruf) / (Alle Sitzungen) x 100

 

Rechenbeispiel:

Eine Seite wird von 200 Personen besucht und 125 Besucher verlassen sie wieder, ohne eine weitere Unterseite der Domain aufzurufen.

Berechnung:

125 / 200 = 0,625

0,625 x 100 = 62,5

Die Absprungrate beträgt also bei diesem Beispiel 62,5 %.

Google Analytics kann die Bounce Rate auch unter Miteinbezug verschiedener Nutzerinteraktionen berechnen. Auf OnPage.org wird diese Thematik etwas näher beleuchtet.

 

Gründe für eine hohe Absprungrate

Unübersichtliches Design

Eine unübersichtlich gestaltete Seite kann dazu führen, dass Nutzer diese wieder verlassen, obwohl die gewünschten Informationen bzw. Produkte eigentlich vorhanden gewesen wären.

 

Komplizierte Navigation

Seiten mit einer zu komplizierten oder versteckten Navigation zerren am Geduldsfaden der Besucher.

 

Inhalte niedriger Qualität

Lieblose Inhalte ohne echten erkennbaren Nutzwert oder gespickt von Rechtschreib- und Grammatikfehlern.

 

Irrelevante Inhalte

Inhalte, die zu sehr vom Thema abschweifen oder die Suchintention der Nutzer verfehlen, die über die organische Suche auf die Seite gelangen.

 

Irreführende Inhalte

Inhalte, die anhand der Überschrift oder Metadaten etwas anderes oder Hochwertigeres vermuten lassen. Beispielsweise sogenannte „Klickbait-Überschriften“, deren Inhalte zuerst Interesse wecken aber nach dem Klick enttäuschen.

 

Irreführende Links

Verlinkungen, die falsch beschriftet sind und auf eine andere Seite führen als angegeben. Aber auch Links, die nur auf die Startseite einer Website verlinken und den User selbst nach der entsprechenden Unterseite suchen lassen.

 

Zu viel oder störende Werbung

Werbung, die Ihre Besucher zu sehr vom eigentlichen Content ablenkt oder weg geklickt werden muss, um zum eigentlichen Inhalt zu gelangen.

 

Störende Pop-ups

Ob Fremdwerbung, Eigenwerbung oder das Newsletter-Anmeldeformular. Pop-ups, die die gesamte Seite oder große Teile davon überlagern und das Lesen unterbrechen, wirken abschreckend und störend.

 

Video- / Audio-Autoplay

Audio- oder Videoinhalte, die sofort oder nach kurzer Zeit automatisch abgespielt werden verärgern die Seitenbesucher.

 

Schlechte Lesbarkeit

Zu kleine, verschnörkelte oder anderweitig schwer lesbare Schrift

 

Nicht mobil optimiert

Websites, die nicht für mobile Geräte optimiert sind, werden von Smartphone- und Tablet-Usern häufig gemieden.

 

Lange Ladezeiten

Websites, die mit langen Ladezeiten zu kämpfen haben, bringen viele Besucher dazu die Seite sofort wieder zu verlassen. Oft schon, bevor sie die Inhalte überhaupt zu Gesicht bekommen haben.

 

Einzelseite ohne Unterseiten

Manchmal gibt es Seiten, die keinerlei Unterseiten besitzen. Nutzern bleibt so keine andere Wahl, als die Seite nach dem Besuch direkt wieder zu verlassen.

 

Fehlerhafter Tracking-Code

Ein fehlerhaft implementierter Tracking-Code kann beispielsweise in Google Analytics dazu führen, dass weitere aufgerufene Unterseiten entweder nicht oder nur teilweise erfasst werden und ein zu hoher Wert als Absprungrate ausgegeben wird.

 

Anmeldepflicht

Websites, die eine Anmeldung oder Zahlung voraussetzen, um auf die jeweiligen Inhalte zugreifen zu können.

 

Veralteter Content

Seiten mit bereits überholten oder sehr alten Inhalten.

 

Falscher Sprachstil

Ein zu umgangssprachlicher, unseriöser oder die Zielgruppe verfehlender Sprachstil.

 

Intransparente Websites

Fehlende Quellenangaben oder nicht genannte Verfasser bzw. Seitenbetreiber, sowie fehlende Kontaktmöglichkeiten.

 

Was ist ein guter Wert?

Wie hoch der Wert einer Absprungrate maximal sein sollte, lässt sich nicht pauschal beantworten. Dabei spielen einfach zu viele verschiedene Faktoren eine Rolle. Die Absprungrate sagt schließlich nur aus, wie hoch der Anteil an Besuchern ist, die unmittelbar wieder gehen. Sie sagt jedoch nicht aus, WIESO sie wieder gehen und ob sie mit den Inhalten der besuchten Seite zufrieden waren oder nicht.

Daher kann ein guter Durchschnittswert je nach Branche, Themengebiet, Website-Typ und Ziel der jeweiligen Unterseite stark variieren. Scheinbar hohe Werte von über 70 % auf einem Blog können also noch im Normalbereich liegen, wohingegen eine Absprungrate von 50 % in einem Online Shop bereits näher auf mögliche Ursachen analysiert werden sollte.

 

Wichtige Faktoren, die die Absprungrate beeinflussen

Nehmen wir z. B. die Absprungrate eines Blogs. Hier kann der Wert durchaus bei über 70 % liegen, obwohl die Artikel qualitativ sehr hochwertig sind und gerne gelesen werden. Ein Wichtiger Indikator für die Zufriedenheit der Nutzer wäre hier die zusätzliche hohe Verweildauer auf der Seite.

Bei Online Shops, Landing Pages oder Seiten mit vielen weiterführenden Informationen kann das wiederum ganz anders aussehen.

Björn Tantau meint dazu:

„[...] der typische Blog [hat] eine Bounce Rate zwischen 70 und 98 Prozent, bei einer Landing Page sind es in der Regel zwischen 70 und 90 Prozent. Seiten mit viel Inhalt kommen auf eine Bounce Rate zwischen 40 und 60 Prozent und Websites, die mit Service-Themen oder zum Beispiel auch Ratgebern arbeiten, liegen bei 10 bis 30 Prozent.“

Sie sehen also, dass sich keine Pauschalaussage über einen allgemeingültigen „guten Wert“ treffen lässt, wie hoch eine normale Absprungrate maximal sein darf. Die Nutzerintention und vor allem das Ziel der jeweiligen Seite spielen hier eine zu große Rolle.

Im Onlinehandel beispielsweise sind niedrige Raten zwischen 20 und 40 % normal. Das liegt daran, dass die Besucher gerne stöbern und sich mehrere Produkte ansehen, bevor sie den Shop wieder verlassen. Aber auch hier unterscheiden sich die durchschnittlichen Absprungraten zwischen den Branchen teils erheblich. In der Finanzbranche beispielsweise liegen die durchschnittlichen Absprungraten deutlich niedriger als im Einzelhandel.

121 WATT hat dazu einige Zahlen übersichtlich zusammengefasst.

Offensichtlich sollten Sie also keiner allgemeinen Aussage darüber trauen, welche Absprungrate einen guten Wert darstellt und ab wann sie zu hoch ist.

Bevor ein Urteil darüber gefällt werden kann, sollte immer die Intention des Besuchers in Verbindung mit Erfahrungswerten betrachtet werden. Denn es hilft wenig, eine einzelne Zahl zu beurteilen, ohne sie davor im Kontext ihrer Umgebung betrachtet zu haben. Dafür spielen schlicht zu viele Faktoren eine Rolle.

 

Es müssen also auch Elemente, wie die Trafficquelle, die Verweildauer und das Verhältnis von neuen zu wiederkehrenden Besuchern bei der Bounce Rate berücksichtigt werden.

Die Nutzerintention spielt ebenfalls eine ganz wichtige Rolle bei der Beurteilung, ob die Absprungrate zu hoch ist. Wird eine bestimmte Information gesucht und der Nutzer findet diese und verlässt zufrieden die Seite, so ist der Absprung nach einer gewissen Verweildauer (abhängig vom Informationsumfang) ein positives Zeichen.

Sucht der gleiche Nutzer nach einem Produkt, wird auf einen Webshop geleitet und verlässt ihn wieder, um zu den Suchergebnissen zurückzukehren, so ist der Absprung ein negatives Signal. Das führt uns auch direkt zum nächsten Punkt.

Einfluss auf das Ranking - Return to SERP

Das Nutzerverhalten hat zwar nur einen indirekten aber dennoch nicht zu unterschätzenden Einfluss auf die Platzierung in den SERPs. Im Zusammenhang mit SEO wird dabei oft die Return-to-SERP-Rate genannt. Sie beschreibt den prozentualen Anteil der Websitebesucher, die unmittelbar nach Seitenaufruf wieder zu den SERPs zurückkehren.

Dies kann aus zwei Gründen geschehen. Die eine Möglichkeit ist, dass der Nutzer auf der Seite nicht gefunden hat, wonach er auf der Suche war. Als Resultat durchforstet er dann häufig weitere Suchergebnisse bzw. verändert und präzisiert die ursprüngliche Suche. Die andere Möglichkeit ist, dass er die gewünschten Informationen gefunden hat und nach etwas Anderem weitersucht.

Hierbei wird viel spekuliert und niemand kann genau sagen, wie stark diese Nutzersignale die Suchergebnisse tatsächlich beeinflussen. Es kann jedoch davon ausgegangen werden, dass eine hohe Return-to-SERP-Rate von Google häufig negativ interpretiert wird und somit das Ranking auch negativ beeinflussen kann.

Wobei Google bestimmt nicht jede Rückkehr zu den Suchergebnissen negativ wertet, denn die Suchmaschine weiß auch um die Wichtigkeit von Verweildauer und weiteren Einflüssen. Da mit herkömmlichen Webanalyse-Tools die Return-to-SERP-Rate nicht gemessen werden kann, ist der einzige tatsächliche Anhaltspunkt dafür die Absprungrate.

Google empfiehlt ebenfalls, diese Metriken im Auge zu behalten. Wichtig ist nur, dass die Bounce Rate immer in Verbindung mit dem KPI, der Verweildauer und anderen oben bereits genannten Faktoren im Zusammenhang betrachtet wird.

Die korrekte Analyse

Programme wie Google Analytics bieten zahlreiche Möglichkeiten die Absprungrate zu analysieren. Solche Analysetools helfen dabei herauszufinden, ob eine Absprungrate im Normalbereich liegt oder zu hoch ist. Durch verschiedene Filtermöglichkeiten und das Tauschen von Parametern ist es möglich, die Zahl etwas ins Verhältnis zu setzen und zu vergleichen.

Besondere Aufmerksamkeit verdient hier auch die Anzahl neuer Sitzungen. In Google Analytics bedeuten viele neue Sitzungen gekoppelt mit einer hohen Bounce Rate häufig, dass die Besucher mit den Inhalten der Seite nicht zufrieden sind. In so einem Fall sollte die Ursache dafür unbedingt näher untersucht und geklärt werden.

Auch über längere Zeiträume entstandene Erfahrungswerte sind sehr wertvoll. Anhand dieser Werte lässt sich schnell beurteilen, ob eine in Google Analytics gemessene Absprungrate normal ist oder Optimierungsbedarf hat. Sobald der Wert eingeschätzt werden kann und die Ursache klar ist, ist die Bounce Rate ein gutes Barometer für den Erfolg der Optimierung.

In Ihrem eingeloggten Google Analytics Account finden Sie die Absprungrate in der Linken Navigationsspalte unter dem Menüpunkt „Website-Content“, ein Unterbereich von „Verhalten“. Wenn Sie etwas Hilfe beim weiteren Sortieren und Filtern der angezeigten Ergebnisse brauchen, hilft Ihnen Google dabei.

 

Was bei der Analyse beachtet werden muss

Seitenaufrufe pro Sitzung messen

Es ist wichtig, die Seitenaufrufe nicht als alleinstehende Zahl zu betrachten, sondern sie immer mit der Anzahl der Sessions zu vergleichen. Das liegt daran, dass innerhalb einer Sitzung ein und dieselbe Seite mehrfach aufgerufen werden kann und die alleinigen Seitenaufrufe dabei an Aussagekraft verlieren.

 

URLs separat betrachten

Die Analyse verliert sehr schnell ihre Aussagekraft, sobald Absprünge nach Kategorien bzw. Kanälen zusammengefasst werden. In Google Analytics können Sie die Absprungraten einzelner Seiten über das Menü „Alle Seiten“ anzeigen lassen.

 

Erfahrung sammeln und Durchschnittswerte bilden

Es ist wichtig den Durchschnittswert einer guten Absprungrate für jede Seite zu kennen, bevor eine ernsthafte Aussage über einen vorliegenden Wert gemacht werden kann. Zum einen hängt das vom jeweiligen Seitentyp und der Thematik ab. Zum anderen kann dieser Wert aber auch variieren. Das kann beispielsweise an Saisonalen unterschieden liegen, tageszeitenbedingt sein oder aufgrund von sich verändernden Trafficquellen schwanken.

Die beste Methode realistisch einzuschätzen, ob ein Wert gut oder schlecht ist, basiert auf der Erfahrung. Durch längerfristige Erfahrungswerte können auch Faktoren der tieferen Segmentierung viel besser eingeschätzt und Veränderungen entsprechenden Ursachen zugeschrieben werden.

 

Weitere Fehler, die häufig bei der Analyse gemacht werden:

  • Seitenaufrufe als alleinige KPI-Basis verwenden
  • Zeiträumen keine Beachtung schenken
  • Eine zu starke Segmentierung ohne entsprechend große Datenbasis vornehmen
  • Die Hochrechnung eines Analyse-Samples als genauen Wert interpretieren
  • Desktop- und Mobilgeräte nicht unterscheiden
  • Ausstiege bzw. Absprünge mit Einstiegen derselben Seite vergleichen

 

Absprungrate senken - so geht's

Es lässt sich schnell zusammenfassen, was zu einer positiven Absprungrate führt. Dazu müssen der Content und die Usability der jeweiligen Seite stimmen und die Nutzererwartungen entsprechend getroffen werden, nicht zuletzt mit der korrekten Zielgruppenansprache.

In der Praxis gehört natürlich viel mehr dazu, die Bounce Rate zu senken. Dafür spielen einige Faktoren eine Rolle. Einerseits sind die Nutzer nicht alle gleich und besuchen jede Website mit unterschiedlichen Erwartungen und Vorkenntnissen.

Andererseits unterscheiden sich die technischen Voraussetzungen und machen es oft schwer, die Inhalte allen Nutzern gleichermaßen zugänglich zu machen. Doch es gibt natürlich auch einige allgemeingültige Aspekte, bei deren Beachtung die Benutzererfahrung verbessert wird und somit auch die Absprungraten sinken.

 

Gut erreichbare interne Verlinkungen

Bieten Sie Ihren Besuchern relevante Links zu weiteren Unterseiten an. Schneiden Sie ein Thema an, dann hilft den Nutzern beispielsweise ein Link zu mehr Informationen oder einer umfangreichen Erklärung.

Der Leser findet einen Beitrag interessant? Bieten Sie ihm einen weiteren Artikel zu diesem Thema an. Gut platzierte Links können sich sowohl im Fließtext befinden als auch an einer anderen Stelle. Hauptsache die internen Verlinkungen wirken nicht deplatziert oder künstlich und regen den Besucher zum Klicken an.

 

Responsiv und für mobile Endgeräte optimiert

Die Anzahl an mobilen Internetnutzern betrug im Jahr 2016 laut BVDW bereits 69 %. Mit Responsive Webdesign und einer dynamischen, für mobile Endgeräte optimierten Website (Stichwort AMP) ermöglichen Sie Ihren Nutzern auch unterwegs die komfortable Nutzung Ihrer Online-Dienste. Ohne die nötige Optimierung verlieren Ihre mobilen Nutzer wegen der umständlichen Seitennavigation und zu kleinen Schrift schnell die Lust.

 

Ansprechendes Layout und Design

Viele Layouts und Designs sind bereits so tief in den Köpfen der User verankert, dass sie als allgemein geltende Regeln angesehen werden können. Beispielsweise befindet sich (in Europa) das Logo im Header links, das Impressum im Footerbereich und Fenster werden mit einem „X“ geschlossen.

Aber auch schlicht veraltetes Design mit wenigen Kontrasten oder eine überladene zu bunte Seite können die Besucher abschrecken. Allgemein gilt, dass das Gesamtbild einer Seite ansprechend wirken sollte und keine gängigen Normen gebrochen werden.

 

Übersichtliche Navigation

Ihre Nutzer müssen sich gut zurechtfinden, problemlos durch Ihre Seite navigieren können und zu jeder Zeit den Überblick behalten. Eine schlechte Seitennavigation zerrt am ohnehin sehr dünnen Geduldsfaden der Besucher und schadet nur unnötig der UX.

 

Keine falschen Versprechungen

Links, die nicht zur angegebenen Seite führen oder Überschriften, die viel mehr versprechen als die Inhalte nach dem Klick liefern, verärgern die Nutzer und werfen ein schlechtes Licht auf die Website. Seien Sie ehrlich zu Ihren Besuchern und setzen Sie nicht auf Klickbait oder dergleichen. Ihre Besucher wissen es zu schätzen.

 

Lesbarkeit

Auch wenn das Thema Design bereits angesprochen wurde, eine gute Lesbarkeit der Inhalte ist so wichtig, dass sie einen extra Punkt verdient. Dabei geht es nicht nur um eine gut lesbare Schriftart in einer Größe, für die keine Lupe benötigt wird. Auch die Satzstruktur sollte nicht zu komplex gehalten werden.

Dabei lockern regelmäßige Absätze die Texte auf und helfen dem Auge, die Übersicht zu behalten. Auch sollten zu lange Schachtelsätze vermieden und Fachbegriffe erklärt werden. Das hilft, die Inhalte einem möglichst breiten Publikum zugänglich zu machen.

 

Keine übermäßige Ablenkung

Ablenkende Werbeanzeigen, Pop-ups, zu viele Links oder eine völlig überladene Seite. Das sind alles Faktoren, die Gift für die Aufmerksamkeit der Nutzer darstellen. Schließlich wollen die Besucher an die Hand genommen werden und in einem „ruhigen ambiente“ durch die Inhalte klicken können, ohne ständig von links und rechts von themenfremden oder unnützen Infos bombardiert zu werden.

 

Verständliche Sprache

Es ist wichtig, die Texte auf einem verständlichen Niveau zu halten, Fremdworte zu erklären und die Sätze in einer überschaubaren Länge zu halten. Das ist aber nicht alles. Auch der gewählte Sprachstil muss zu jeder Zeit beibehalten werden und sich selbst treu bleiben.

 

Genaues Targeting

Wissen Sie mit wem Sie es zu tun haben! Besucher müssen sich auf Ihrer Seite wohlfühlen. Darum ist es wichtig, dass Sie mit den Inhalten auch auf eine bestimmte Zielgruppe abzielen. Inhalte sollten dabei nicht für „jeden“ erstellt werden.

Die korrekte Zielgruppenansprache sorgt dafür, dass sich die Nutzer persönlich angesprochen fühlen. Das bedeutet, dass die Keywords, der Sprachstil und sogar das Design gleichermaßen auf die richtige Zielgruppe abgestimmt und angepasst werden müssen.

 

Weniger Pflichtfelder in Formularen

Niemand mag große Formulare, weder auf Papier noch im Internet. Fragen Sie in Ihren Formularen deshalb nur das Nötigste ab, wenn Sie wollen, dass der Nutzer nicht schon nach der Hälfte das Interesse verliert. Falls Sie doch mehrere Infos von Ihren Nutzern brauchen, treten Sie mit ihnen in einen Dialog.

Das bedeutet, dass Sie die Nutzer an der Hand nehmen und die Informationen Schritt für Schritt über mehrere Seiten abfragen. So fühlen sich die Besucher nicht mit riesigen Formularen überfordert und behalten die Übersicht.

 

Kurze Ladezeiten

Die Zeiten, zu denen es selbstverständlich war eine Website aufzurufen und den Bildern Zeile für Zeile beim Laden zuzusehen, sind definitiv vorbei. Träge Websites mit langen Ladezeiten sind heute ein Garant für hohe Absprungraten.

Online Shops wissen schon lange, dass sie bei mehr als drei Sekunden Ladezeit etwa ein Drittel Ihrer Kunden einbüßen. Bei fünf Sekunden verlieren sie bereits zwei Drittel. Flotte Ladezeiten zählen heute zu den Grundpfeilern einer positiven Nutzererfahrung und werden auch von Google sehr geschätzt.

Mit einer responsiven und für mobile Endgeräte optimierten Website (Stichwort AMP) ermöglichen Sie Ihren Nutzern auch unterwegs die komfortable Nutzung Ihrer Online-Dienste. Ohne die nötige Optimierung verlieren Ihre mobilen Nutzer wegen der umständlichen Seitennavigation und zu kleinen Schrift schnell die Lust.

 

Ansprechendes Layout und Design

Viele Layouts und Designs sind bereits so tief in den Köpfen der User verankert, dass sie als allgemein geltende Regeln angesehen werden können. Beispielsweise befindet sich (in Europa) das Logo im Header links, das Impressum im Footerbereich und Fenster werden mit einem „X“ geschlossen.

Aber auch schlicht veraltetes Design mit wenigen Kontrasten oder eine überladene zu bunte Seite können die Besucher abschrecken. Allgemein gilt, dass das Gesamtbild einer Seite ansprechend wirken sollte und keine gängigen Normen gebrochen werden.

 

Übersichtliche Navigation

Ihre Nutzer müssen sich gut zurechtfinden, problemlos durch Ihre Seite navigieren können und zu jeder Zeit den Überblick behalten. Eine schlechte Seitennavigation zerrt am ohnehin sehr dünnen Geduldsfaden der Besucher und schadet nur unnötig der UX.

 

Keine falschen Versprechungen

Links, die nicht zur angegebenen Seite führen oder Überschriften, die viel mehr versprechen als die Inhalte nach dem Klick liefern, verärgern die Nutzer und werfen ein schlechtes Licht auf die Website. Seien Sie ehrlich zu Ihren Besuchern und setzen Sie nicht auf Klickbait oder dergleichen. Ihre Besucher wissen es zu schätzen.

 

Lesbarkeit

Auch wenn das Thema Design bereits angesprochen wurde, eine gute Lesbarkeit der Inhalte ist so wichtig, dass sie einen extra Punkt verdient. Dabei geht es nicht nur um eine gut lesbare Schriftart in einer Größe, für die keine Lupe benötigt wird. Auch die Satzstruktur sollte nicht zu komplex gehalten werden.

Dabei lockern regelmäßige Absätze die Texte auf und helfen dem Auge, die Übersicht zu behalten. Auch sollten zu lange Schachtelsätze vermieden und Fachbegriffe erklärt werden. Das hilft, die Inhalte einem möglichst breiten Publikum zugänglich zu machen.

 

Keine übermäßige Ablenkung

Ablenkende Werbeanzeigen, Pop-ups, zu viele Links oder eine völlig überladene Seite. Das sind alles Faktoren, die Gift für die Aufmerksamkeit der Nutzer darstellen. Schließlich wollen die Besucher an die Hand genommen werden und in einem „ruhigen ambiente“ durch die Inhalte klicken können, ohne ständig von links und rechts von themenfremden oder unnützen Infos bombardiert zu werden.

 

Verständliche Sprache

Es ist wichtig, die Texte auf einem verständlichen Niveau zu halten, Fremdworte zu erklären und die Sätze in einer überschaubaren Länge zu halten. Das ist aber nicht alles. Auch der gewählte Sprachstil muss zu jeder Zeit beibehalten werden und sich selbst treu bleiben.

 

Genaues Targeting

Wissen Sie mit wem Sie es zu tun haben! Besucher müssen sich auf Ihrer Seite wohlfühlen. Darum ist es wichtig, dass Sie mit den Inhalten auch auf eine bestimmte Zielgruppe abzielen. Inhalte sollten dabei nicht für „jeden“ erstellt werden.

Die korrekte Zielgruppenansprache sorgt dafür, dass sich die Nutzer persönlich angesprochen fühlen. Das bedeutet, dass die Keywords, der Sprachstil und sogar das Design gleichermaßen auf die richtige Zielgruppe abgestimmt und angepasst werden müssen.

 

Weniger Pflichtfelder in Formularen

Niemand mag große Formulare, weder auf Papier noch im Internet. Fragen Sie in Ihren Formularen deshalb nur das Nötigste ab, wenn Sie wollen, dass der Nutzer nicht schon nach der Hälfte das Interesse verliert. Falls Sie doch mehrere Infos von Ihren Nutzern brauchen, treten Sie mit ihnen in einen Dialog.

Das bedeutet, dass Sie die Nutzer an der Hand nehmen und die Informationen Schritt für Schritt über mehrere Seiten abfragen. So fühlen sich die Besucher nicht mit riesigen Formularen überfordert und behalten die Übersicht.

 

Kurze Ladezeiten

Die Zeiten, zu denen es selbstverständlich war eine Website aufzurufen und den Bildern Zeile für Zeile beim Laden zuzusehen, sind definitiv vorbei. Träge Websites mit langen Ladezeiten sind heute ein Garant für hohe Absprungraten.

Online Shops wissen schon lange, dass sie bei mehr als drei Sekunden Ladezeit etwa ein Drittel Ihrer Kunden einbüßen. Bei fünf Sekunden verlieren sie bereits zwei Drittel. Flotte Ladezeiten zählen heute zu den Grundpfeilern einer positiven Nutzererfahrung und werden auch von Google sehr geschätzt.

Auf Page-Speed.info können Sie die Ladezeit Ihrer Website ganz einfach testen.

 

Sicherheit

Vor allem technisch versierte Besucher schätzen Websites, die das Thema Sicherheit ernst nehmen. Mithilfe von SSL-Zertifikaten, datenschutzkonformem Umgang mit Nutzerdaten und Gütesiegeln schaffen Sie mehr Vertrauen bei Ihren Besuchern.

 

Anmeldefreie Bestellprozesse

Eine für den Bestellprozess vorausgesetzte Anmeldung in Ihrem Online Shop stellt für viele Nutzer eine große Hürde dar. Häufig springen Kunden vor Vollendung des Kaufprozesses bereits wieder ab.

Entweder fürchten sie um ihre Daten oder die Bestellung über bekannte Market Places, wie Amazon, auf denen sie bereits ein Konto haben, ist einfach bequemer. Anmeldefreie Bestellprozesse nehmen Ihren Kunden diese Hürde.

 

Call-to-Action

Fordern Sie Ihre Nutzer aktiv zur Handlung auf. Finden Sie heraus, welches Bedürfnis ihre Nutzer haben und bieten Sie ihnen mit einem eindeutigen Call-to-Action-Button eine Lösung für Ihr Problem. Dabei kann es sich um eine Anmeldung, einen Download oder einen Kauf handeln – wichtig ist dabei nur die optisch eindeutige Handlungsaufforderung.

Fazit

Die Absprungrate ist ein gerne überinterpretierter Performance-Indikator. Sie sollte nicht als einzelner Wert betrachtet werden, der entweder gut oder schlecht ist. Viel mehr gilt es, die Bounce Rate kontinuierlich zu beobachten und mit weiteren Faktoren, wie der Verweildauer und dem Ziel der einzelnen Unterseite, in Kontext zu setzen.

Erst im Verhältnis zu Erfahrungswerten und vielen anderen Details wird eine fundierte Aussage über den Erfolg einer Seite anhand der Absprungrate möglich. Zur Kontrolle von Optimierungsmaßnahmen ist sie andererseits ein vorzügliches und sehr sensibles Maß.

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