Die ultimative Websitelaunch-Checkliste: Teil 2 - Welches CMS?

WordPress oder doch ein professionelles Content Management System?

20.02.2017

Webseiten können zahlreiche Features haben, für deren Implementierung sich jeweils unterschiedliche Content Management Systeme (CMS) anbieten. Wer sich erst spät Gedanken darüber macht, welche Funktionen eine Webseite haben soll, provoziert unter Umständen unnötig hohe Kosten, denn nicht jede Funktion lässt sich in jedem beliebigen System einfach umsetzen.

Verschiedene Systeme bieten ihre ganz eigenen Vor- und Nachteile, anhand derer entschieden werden kann, was für die eigene Webseite sinnvoll ist und welchen Funktionen keine Aufmerksamkeit geschenkt werden muss.

 

Mögliche Funktionen einer Webseite können sein:

  • Einbindung von Zahlungssystemen wie PayPal
  • Verknüpfungen mit Social Media Kanälen
  • Verknüpfungen mit E-Mail Systemen wie MailChimp für Newsletter etc.
  • Erstellung von Kundenkonten oder Mitgliederbereichen
  • Kontakt- oder Kommentarfunktionen

Baukasten oder professionelles CMS?

Bei der Wahl des zu verwendenden CMS steht an erster Stelle die Entscheidung, ob auf ein einfaches Baukastensystem wie Wordpress oder auf eine professionelle Lösung, wie Drupal, gesetzt wird. Erstere Variante ist schnell und kostengünstig in der Umsetzung, wobei professionelle Systeme deutlich mehr Individualisierungsmöglichkeiten bieten und meist erheblich mehr Wert auf Sicherheit legen. Obgleich sich für unterschiedliche Bedürfnisse schwer sagen lässt, welches System das „Beste“ ist, ist WordPress aktuell mit Abstand das beliebteste.

 

Warum WordPress so beliebt ist liegt auf der Hand, denn es ist...

  • sehr benutzerfreundlich in der Handhabung.
  • Einsteigerfreundlich wie kein anderes System.
  • möglich, eine Webseite innerhalb kurzer Zeit umzusetzen.
  • kostengünstig, da Layouts, Module und Plugins preiswert oder kostenlos Verfügbar sind.
  • kein tiefgreifendes technisches Verständnis zur Verwaltung der Webseite erforderlich.
  • sehr einfach jemanden zu finden, der sich damit auskennt und bei der Umsetzung hilft oder sie komplett übernimmt.
  • flexibel im Design und kann durch neue Themes optisch stark verändert werden, ohne Inhalte neu erstellen zu müssen.

 

Für viele Bedürfnisse sind Baukastensysteme vollkommen ausreichend. Wer allerdings eine professionelle Lösung sucht, weil die Webseite sehr groß sein soll, viel Traffic (Besucher) auf die Seite kommt oder eine sehr individuelle Gestaltung gewünscht ist, der greift lieber zu einem CMS wie Drupal, Joomla! oder Typo3.

Also einfach WordPress... oder?

Für viele Bedürfnisse sind Baukastensysteme vollkommen ausreichend. Wer allerdings eine professionelle Lösung sucht, weil die Webseite sehr groß sein soll, viel Traffic (Besucher) auf die Seite kommt oder eine sehr individuelle Gestaltung gewünscht ist, der greift lieber zu einem CMS wie Drupal, Joomla! oder Typo3.

 

Ein professionelles CM-System bietet den Vorteil, dass...

  • Designelemente und Funktionen individuell erstellt und angepasst werden können
  • das System darauf ausgelegt ist, sehr große Webseiten und viel Traffic gut verwalten zu können.
  • der Quellcode sauber gestaltet ist, was gut für die Ladezeiten ist und von Suchmaschinen positiv gewertet wird.
  • das System keine Wünsche offen lässt, was Individualisierungsmöglichkeiten angeht.
  • das System deutlich sicherer und widerstandsfähiger gegenüber Angriffen ist.
  • SEO deutlich gezielter und effektiver umgesetzt werden kann.

 

Grundsätzlich lässt sich also sagen, dass mit Webseitenbaukästen immer Abstriche gemacht werden müssen, was Suchmaschinenfreundlichkeit, Individualisierungsmöglichkeiten, Sicherheit und die Verwaltung großer Projekte angeht. Wer also keine Kompromisse eingehen will und eine möglichst professionelle Webseite wünscht, ist mit einem CMS, wie Drupal, sehr gut beraten.

Auch muss der Verwaltungsaufwand einer bestehenden Seite nicht größer sein und auch die Benutzerfreundlichkeit ist mittlerweile in professionellen CM-Systemen auf einem sehr hohen Niveau. Wer ein bisschen technisches Grundverständnis mitbringt, wird nach einer überschaubaren Einarbeitungszeit merken, dass auch Profisysteme kein Hexenwerk darstellen, was die Verwaltung angeht.

 

Sobald ein CMS gewählt ist, muss nur noch entschieden werden, ...

  • ob ein fertiges Design-Template verwendet oder ein eigenes erstellt werden soll,
  • welche Plugins für die Webseite sinnvoll sind
  • und ob, bzw. welche Web Analytics-Systeme verwendet werden sollen, um den Erfolg der Seite messen zu können.

 

Sind diese Fragen erst einmal beantwortet, können Sie sich dem nächsten Schritt widmen, der Wahl des Domainnamens, was im nächsten Teil behandelt wird.

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