Webseitenlaunch – Die ultimative Checkliste: Teil 4

Content - Was muss eigentlich und wer sollte die Inhalte managen?

08.03.2017

Jede Webseite lebt von guten Inhalten, doch was MUSS eigentlich auf einer Webseite zu finden sein? Viele Infos, wie beispielsweise eine aktuelle Kontaktadresse, sind gesetzlich vorgeschrieben. Um sich nicht auf rechtliches Glatteis zu begeben und den herrschenden Regeln des Internets folgen zu können, folgt eine kleine Auflistung der Pflichtinformationen, die auf jede deutsche Webseite gehören.

Impressum

In Deutschland gebietet der § 5 Telemediengesetz (TMG), dass bestimmte Informationen im Impressum angegeben werden und über einen gut sichtbaren Button auf der Startseite abrufbar sind.

Datenschutzerklärung

Sobald in irgendeiner Form Nutzerdaten analysiert oder gespeichert werden, muss nach § 13 TMG auf der Webseite darauf hingewiesen werden.

Disclaimer

Ebenfalls wichtig ist die Erklärung des Haftungsausschlusses von verlinkten Drittseiten. Mit dem Haftungsausschluss schützt man sich vor Rechtsverstößen verlinkter Webseiten, allerdings nur, solange davon keine Kenntnis besteht. Natürlich erfordert das Setzen von externen Links dennoch eine genaue Prüfung der betreffenden Webseite.

Kennzeichnung von Werbung

Werbung, sowie Preisausschreiben, Gewinnspiele mit Werbecharakter oder verkaufsfördernde Angebote, wie Preisnachlässe, müssen als solche erkennbar sein. Außerdem muss der Werbetreibende klar identifizierbar sein.

Weitere Informationspflichten

Webshops müssen außerdem einige im allgemeinen Handel verpflichtende Angaben machen, wie dem Widerrufs- bzw. Rückgaberecht und diversen Kennzeichnungspflichten nachgehen. Eine ausführliche Liste aller gesetzlichen Vorgaben an Informationspflichten auf Webseiten ist hier zu finden.

Content – Design und Inhalte

Abschließend steht noch eine letzte große Entscheidung bevor: Die Webseiteninhalte selbst erstellen und verwalten oder eine Agentur dafür engagieren? Wer sich selbst um die Inhalte kümmert, hat den großen Vorteil, die volle Kontrolle über den Umsetzungsprozess zu haben und jedes Detail genau nach den eigenen Vorstellungen realisieren zu können. Vorausgesetzt natürlich, das nötige Fachwissen ist vorhanden.

Doch die Umsetzung einer Webseite kostet viel Zeit und blockiert Kapazitäten. Vor allem, wenn die nötigen Fachkenntnisse für die Erstellung einer Webseite erst erlernt werden müssen, wird dafür sehr viel Zeit benötigt. Zum Teil für Probleme, die ein Profi innerhalb eines Bruchteils des benötigten Zeitaufwands lösen könnte. Jeder muss für sich entscheiden, ob die volle Kontrolle über das Design und die Inhalte der Webseite den extremen Aufwand rechtfertigt. Zumal das Ergebnis unter Umständen am Ende doch weniger professionell ausfallen könnte, als es ursprünglich geplant war.

Manchmal jedoch ist es einfach eine Frage des zur Verfügung stehenden Budgets und die eigene Zeit ist entbehrlicher, als das Geld für einen professionellen Designer oder Redakteur lockerzumachen. Im besten Fall können die erlernten Fähigkeiten außerdem für zukünftige Projekte wiederverwendet werden. Es bietet also auch gewisse Vorteile, Aufgaben selbst zu übernehmen.

Eine Agentur mit der Erstellung der Webseite zu beauftragen, bietet außerdem den enormen Vorteil der von der Konzeption bis zur Umsetzung gesparten Zeit. Es ist auch absolut keine schlechte Idee, die vielen Designentscheidungen einem erfahrenen Profi zu überlassen, anstatt sie selbst anzugehen. Denn manche Ideen klingen zwar in der Theorie wunderbar, machen aber in der Praxis wenig Sinn. Andere sind wiederum schlicht zu aufwendig in der Umsetzung oder nicht mit bestehenden Systemen vereinbar.

Ein geübter Webdesigner kann solche Entscheidungen bereits treffen, bevor viele Stunden für eine zum Scheitern verurteilte Idee aufgewendet werden. Auch werden Texte von geübten Redakteuren unter Einbezug verschiedenster Gesichtspunkte, wie SEO, Anpassung an die Zielgruppe und allgemeiner Verständlichkeit verfasst.

Eine sauber umgesetzte Webseite ist viel wert, da automatisch Vorteile für die Auffindbarkeit in Suchmaschinen entstehen, die Inhalte dadurch einer möglichst breiten Masse zugänglich gemacht werden und bei Problemen immer ein kompetenter Ansprechpartner zur Verfügung steht.

Neben den vergleichsweise hohen Kosten, entstehen allerdings auch gewisse Abhängigkeiten, was größere Änderungen oder mögliche Aktualisierungen des Systems betrifft. Deshalb macht es meist Sinn, dieselbe Agentur auch bei der Pflege und Verwaltung der Inhalte einzusetzen. Eine seriöse Agentur wird Ihrem Kunden natürlich keine Steine in den Weg legen, falls die Inhalte selbst weiter verwaltet werden sollen. Außerdem helfen sie ihren Kunden dabei, den Weg in neue Prozesse zu finden und geben die nötigen Informationen, die für eine reibungslose Verwaltung beachtet werden müssen und welche Besonderheiten sich durch das verwendete System ergeben.

Es besteht auch die Möglichkeit, nur gewisse Teile der anfallenden Arbeit abzugeben, wie beispielsweise die Erstellung und Einbettung der Bilder für selbst verfasste Textinhalte. Jedoch ist dafür eine gute Kommunikation, sowie Zusammenarbeit der unterschiedlichen Parteien Pflicht. Oft wird die Kreativarbeit hier selbst erledigt und eine Agentur damit beauftragt, sich um technische Angelegenheiten zu kümmern.

Content besser selbst managen oder eine Agentur beauftragen?

Agentur

Vorteile

  • Spart Zeit und Kapazitäten
  • Professionelle Umsetzung
  • Ansprechpartner für Probleme

 

InHouse

Vorteile

  • volle Kontrolle
  • Kostenersparnis

Agentur

Nachteile

  • Hohe Kosten
  • Gewisse Abhängigkeit zur Agentur
  •  


InHouse

Nachteile

  • Benötigt viel Fachwissen
  • Benötigt viel Zeit
  • Meist weniger professionell
  • Mögliche Opportunitätskosten

Am Ende ist es meist eine Frage der eigenen Ressourcen, ob die Erstellung und Betreuung der eigenen Webseite selbst übernommen oder an eine dritte Partei ausgelagert werden sollte. Gerade in kleinen bis mittelständischen Betrieben lohnt es sich schnell, eine Agentur damit zu beauftragen. So müssen keine zusätzlichen Arbeitskräfte für die neuen Aufgaben eingestellt werden und es entstehen auch keine Opportunitätskosten durch die Einarbeitung in neue Themenbereiche.

 

Mit diesem Handwerkszeug sollte der Umsetzung der neuen Unternehmenswebseite nichts mehr im Weg stehen. Viel Erfolg!

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